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DER MAGISCHE ZAUBERKESSEL  

 

Vor langer Zeit lebte ein Mädchen am Rande des Zauberwaldes. Ihre Familie war sehr arm, deshalb ging sie jeden Tag in den Wald, um Beeren und Nüsse zu sammeln. Eines Tages ging sie wieder in den Wald, um auch dieses Mal diese Aufgabe zu erfüllen. Als sie sich gerade bücken wollte, um eine Beere zu pflücken, da schwebte eine Hexe plötzlich aus dem Busch heraus. Das Mädchen erschrak und fiel zu Boden. Die Hexe sprach: „Ich weiß, dass deine Familie sehr arm ist und dass du und deine Familie am Rande des Zauberwaldes leben. Ich tue dir und deiner Familie nichts, wenn du mir diese 12 Zutaten besorgst: Feenstaub, Drachenschuppen, Waldkraut, eine kleine flinke Maus, Vulkanstein, das Gift einer Kobra, Edelweiß, die Tränen eines Einhorns, das Haar eines Koboldes, Bärenblut, Kokosnussmilch, und einen goldenen Apfel vom Baum des Reichtums sowie Schnee vom Mount Everest. Sonst müssen du und deine Familie sterben.“ Das Mädchen fing an zu weinen und im Nu war die Hexe verschwunden. Doch auf einmal stand ein Zwerg vor ihr und flüsterte: „Hör auf zu weinen!“ Er hatte das Gespräch von ihr und der Hexe belauscht. „Ich helfe dir den Zaubertrank zu brauen!“ Das Mädchen meinte, sie könne die Hilfe nicht annehmen. Doch sie ließ sich von dem Zwerg überreden. Dieser führte sie zu seinem Haus, das aussah wie ein Fliegenpilz. Das Mädchen staunte, denn das Haus war gerade so groß, dass sie gerade so hinein passte. „Warum wohnst du in einem Pilz?“ fragte das Mädchen. Der Zwerg antwortete nicht, er machte die Türe auf, ließ das Mädchen hinein und zeigte ihr den Zauberkessel. Der Zwerg berichtete ihr wie der Zauberkessel funktionierte. Das Mädchen staunte und rief: „Muss man wirklich nur Wasser hineintuen und die Zutaten vorlesen?!“ Der Zwerg antwortete genervt: „Ja! Und stelle nicht so viele Fragen!“ Das Mädchen schwieg. „Ich hole Wasser und du liest die Zutaten vor“, rief der Zwerg. Er holte das Wasser und kippte es in den Zauberkessel. Das Mädchen las die Zutaten vor: „Feenstaub, Drachenschuppen, Waldkraut, eine kleine flinke Maus, Vulkanstein, das Gift einer Kobra, Edelweiß, die Träne eines Einhorns, das Haar eines Kobolds, Bärenblut, Kokosnussmilch, einen goldenen Apfel vom Baum des Reichtums und Schnee vom Mount Everest.“  Der Zwerg bemerkte früh, dass die letzte Zutat nicht mit in den Zaubertrank gehörte, aber dass sie es mit Absicht gemacht hatte.  Der Zwerg hatte eine Zukunftskugel bei sich und sah immer, wo die Hexe war, und gerade als der Zwerg und das Mädchen hinsahen, zerfiel die Hexe zu Staub. Das Mädchen sprang vor Freude auf und rannte zur Hexe. Sie gab ihr den Zaubertrank und im Nu zerfiel die Hexe zu Staub. Das Mädchen rannte daraufhin nach Hause und war glücklich bis an ihr Lebensende. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie mit ihrer Familie noch heute.   ENDE 

 

 

Der Bauernjunge und die drei Wesen! (von Alexander und Farhad)

 

Es war einmal vor langer langer Zeit, als die drei mächtigsten Wesen existierten. Die Wesen boten den Menschen ihre Freundschaft an und diese nahmen sie dankbar an. Aber irgendwann wurden die Wesen böse. Da beschlossen die Menschen, sie einzusperren, mit zwei magischen Gegenständen. Sie versiegelten die drei Höhlen mit drei riesigen Zauberwänden. Viele Jahre später kam ein armer Bauernjunge zur Welt. Als er älter wurde, interessierte er sich sehr für die Geschichte der drei Wesen und beschoss, der Sache auf den Grund zu gehen. Auf dem Weg zu ihnen traf er einen Troll, der fragte ihn: „Wo willst du denn hin?“ Da antwortete der junge: „Ich suche die drei Höhlen der Wesen.“ Der Troll erschrak sich und flüsterte: „Da ist keiner lebendig rausgekommen, aber ich könnte dir helfen!“ Der Troll gab ihm einen Zauberschildbrecher und ein Anti Dämonenspray gegen den Dämonenkönig. Nun kam der Junge zu den drei Höhlen., Er nahm den Schildbrecher aus seinem Rucksack und öffnete die Dämonenhöhle und ging hinein. Dort saß der Dämonenkönig auf seinem Thron. Er hatte den Jungen sofort bemerkt und griff ihn sofort an. Aber der Bauernjunge war schneller und wich aus. Er holte das Anti-Dämonenspray und sprühte dem Dämonenkönig in die Augen. Dieser schrie: „Aua!! Meine Augen.“ Und er fiel zu Boden. Der Bauernjunge fesselte den Dämonenkönig mit einem Seil an einem Felsen. Er schaute sich noch um und entdeckte eine Tarnkappe hinter dem Thron. Er dachte sich, dass wäre der perfekte Gegenstand, um das nächste Wesen auszutricksen! Nun ging er mit der Tarnkappe zur nächsten Höhle. Der Bauernjunge sagte zu sich: „Das muss die Höhle des Zweiköpfigen Hundes sein. Er benutzte wieder den Schildbrecher und zog seine Tarnkappe an. Er ging hinein und sah einen übergroßen Hund vor sich! Der war viel größer als in den Geschichten. Zum Glück konnte er ihn nicht sehen. Er schlich durch die Höhle und entdeckte das heilige Schwert Excalibur. Auf einmal musste der zweiköpfige Hund niesen und die Tarnkappe flog davon. Der Hund griff ihn an! Im letzten Moment zog der Junge das Schwert aus dem Stein! Er flüchtete gerade so, bevor der Hund ihn packen konnte. Er hauchte: „Geschafft, nun fehlt nur noch der dreiköpfige Schlangenmensch.“ Er setzte zum letzten Mal den Schildbrecher ein. Überall waren Schlangen in der Höhle verteilt! Er sah den dreiköpfigen Schlangenmenschen, wie er eine Prinzessin fesselte. Er hatte es aber bemerkt und kam auf den Jungen zu. Der Bauernjunge zog vor Angst das Schwert heraus und versuchte sich zu schützen. Plötzlich merkte er das die Schlangen ihn festgebunden haben! Er versuchte sich zu befreien, aber dann fesselten sie ihn noch fester. Das Wesen hatte ihn schon fast erreicht, als der zweiköpfige Hund hereinstürmte und alles umhaute. Er bat dem Bauernjungen seltsamerweise seine Hilfe an. Jetzt hatte er eine Chance gegen den dreiköpfigen Schlangenmenschen! Der Kampf war heftig und spannend, aber sie schafften es. Der Bauernjunge rettete die Prinzessin und brachte sie wieder nach Hause. Der König war so glücklich, dass er dem Jungen ganz viel Gold schenkte, und er versprach, wenn er erwachsen sei, dann dürfe er seine Tochter heiraten. Er kehrte nach Hause und sie lebten sehr glücklich und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

 

 

DAS ZAUBERLAND

 

Es war einmal im Zauberland, da lebte ein Fischer mit seiner Tochter, deren Mutter war schon lang gestorben. Die Fischerstochter hatte eine heimliche Liebe mit dem Prinzen des Landes. Eines Tages erfuhr die Tochter des Fischers, Iduna, dass der Prinz Artus vom schrecklichem Zauberer Fidigus entführt worden war. So machte Iduna auf den Weg in den Zauberwald, wo Fidigus nach den Legenden leben sollte. Doch bevor sie ging, hinterließ sie ihrem Vater einen Brief. Sie lief und lief, bis sie am Zauberwald ankam. Plötzlich hörte sie etwas hinter sich rascheln. Iduna drehte sich um, doch sie sah nur noch, wie ein Reh im Gebüsch verschwand. Neugierig folgte sie dem Reh. Auf einer Lichtung blieb das Reh abrupt stehen und drehte sich um. Auch Iduna blieb erschrocken stehen und starrte das Reh an. Beide schauten sich in die Augen, da bemerkte Iduna, dass irgendetwas mit dem Reh nicht stimmte, doch sie wusste nicht was. Da öffnete das Reh den Mund und fragte: „Wer bist du und was suchst du hier im Zauberwald?" Iduna fiel vor Schreck in Ohnmacht. Als Iduna wieder aufwachte, lag sie in einer Höhle, in einem sanften Bett, es roch nach Nudelsuppe und sie hörte jemanden summen. Auf einmal kam das Reh mit einem Tablett zwischen dem Geweih durch die Tür und stellte es auf das Nachttischchen. Dann blickte es Iduna an und fragte: „Wie geht es dir?“ Iduna antwortete wahrheitsgemäß: „Eher schlecht. Prinz Artus wurde entführt, vom Zauberer Fidigus, jetzt suche ich ihn. Weißt du zufällig, wo sein Schloss liegt?“ Das Reh antwortete: Ja, folge mir." Auf dem Weg fragte das Reh: „Wie heißt du eigentlich?“ Iduna antwortete: „Iduna, und du?" ,,Ich heiße Lidina“, meinte Lidina. Nach einem langem Marsch erreichten sie das Schloss. Es stand im dunklen Teil des Waldes armselig vor ihnen. „Viel Glück, Iduna!“, rief Lidina. Doch Iduna war schon in der Dunkelheit verschwunden. Mit weichen Knien stand sie vor dem Tor. Mit zitternden Fingern stand sie vor dem Tor, vorsichtig drückte sie die Klinke herunter. Gleich darauf hallte ihr eine laute Stimme entgegen: „Wer wagt es in mein Schloss einzudringen?" Iduna sah, wie ein wütender Zauberer die Treppen herabstieg. Das musste Fidigus sein. Leise flüsterte Iduna: „Ich bin hier um Prinz Artus zu befreien, würdest du ihn bitte rausrücken?" ,,HAHAHAHAHA! Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich das tun würde? HAHAHAHAHA!", lachte Fidigus böse. Iduna wurde langsam wütend: „Ja, lach du nur! Rück den Prinzen raus, sonst werde ich....!",,Was wirst du sonst?“, schmunzelte Fidigus. „Hmmmm.", Iduna überlegte und wurde immer wütender. Fidigus bemerkte Idunas Gesichtsausdruck und meinte: „Na gut, du musst das Zauberbuch finden, es befindet sich im Turm mit den 100000 Stufen. In dem Buch ist eine Karte, die dich zu deinen 3 Aufgaben führt, wenn du diese erledigt hast, ist der Prinz frei, wenn nicht, werde ich dich töten. Einverstanden? ",,Einverstanden!", meinte Iduna. Sie machte sich auf den Weg zu dem Turm mit den 100000 Stufen. Als sie dort war, stieg sie eine Treppe nach der anderen hoch. Es wurde schon dunkel und als sie oben angekommen war, dämmerte der nächste Morgen.Vor ihr lag das Buch. Schmunzelnd steckte sie es in ihre Tasche. Staunend sah sie aus einem der 4 Turmfenster: „WOW!", murmelte sie leise. Da musste sie aber daran denken, dass sie jetzt der Abstieg erwartete. Iduna war schon eine Treppe hinuntergestiegen, als sie ein mindestens 70000 Meter langes Seil entdeckte. Sie band es an einen festen Brocken im Turm und seilte sich den Turm hinab. Unten zog sie das Buch aus der Tasche und nahm die Karte heraus. Als sie sah, dass es bis zur ersten Aufgabe noch 5km waren, sank sie zu Boden, ihre Füße schmerzten, doch als sie an Artus denken musste, rappelte sie sich auf. Sie hielt sich an die Anweisungen des Buches und stand am Ende vor einer Höhle. Iduna zögerte kurz doch sie musste daran denken, dass sie sterben würde, wenn sie sich nicht in die Höhle traute. Sie schaute auf die Karte, darauf stand schwarz auf weiß, dass ihr nur noch zwei Stunden bis zu ihrem Tod blieben. Schließlich wagte sie sich in die Höhle, immer und immer weiter ging sie, bis vor ihr ein riesiger Drache stand. Iduna schaute sich um, gab es etwas, mit dem man kämpfen konnte? Da entdeckte sie ein Skelett mit Schild und Schwert in beiden Händen. Leise schlich sie zu den Waffen und griff danach. Doch es war wohl doch ein bisschen zu laut, da der Drache aufwachte. ICH BIN DER DRACHE DES BERÜHMTEN ZAUBERERS FIDIGUS! WER SICH MIT MIR ANLEGT, WIRD STERBEN! WILL ICH NUR GESAGT HABEN!!!!!!!!!", brüllte der Drache. Langsam schlich Iduna auf ihn zu. Sie kämpfte tapfer und besiegte den Drachen. Als er zu Boden fiel, entdeckte Iduna das Schwert Exkalibur in einem Stein. Sie versuchte es aus dem Stein zu ziehen, doch sie schaffte es nicht. Da dachte sie an die Worte ihres Vaters: ,,Nur wer vorsichtig mit dem Exkalibur umgeht, kann es herausziehen!" Also versuchte sie es vorsichtig und schaffte es. Da kam Fidigus:,,Die letzte Aufgabe ist mich zu besiegen.“ Mit dem Exkalibur fiel es Iduna leicht, den Zauberer zu besiegen. Als Fidigus zu Boden sank, öffnete sich ein Tor und Artus kam heraus. Artus nahm Iduna zur Frau und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!  

 

ENDE Märchen VON Pia UND Magdalena

 

 

Die drei Aufgaben und der Zentaur (von Quirin und Hendrik)  

 

Es war einmal ein armer Bauernsohn, der sich zu nichts nutze fühlte. Sein Vater schätzte ihn genauso wenig. Eines Tages so rief er: „Bring mir sofort Äpfel für den Kuchen, du Trottel!‘‘ Also machte er sich auf den Weg, um für seinen Vater Äpfel zu holen. Der Verkäufer sagte zu ihm, als er die Früchte kaufte: „He! Junge, man munkelt, dass im Wald etwas vor sich geht, wärst du so nett und schaust einmal nach?‘‘ Der Bauernsohn willigte ein.  Er lief hinüber zum Wald und begann alles abzusuchen, als er ein leises „Plopp“ vernahm. Langsam wich er zurück. Der Wald war geheimnisvoll und wirkte verwunschen. Mehrere Büsche bewegten sich, obwohl es windstill war. Plötzlich sprang etwas Grünes vor seine Füße. Es war ein Troll! Der Troll verneigte sich vor den Beinen des Bauernsohns. Noch ehe der etwas sagen konnte, sprach der Troll:,, Bist du es? Bist du der Auserwählte? Ja! Ja! Du bist es! Nur du kannst uns retten“. Der Sohn war so verdutzt, dass er gerade etwas rufen wollte, als der Wald dunkel wurde. Er war aufgeregt und verängstigt zugleich. ,,Schnell in den Strauch! Mach schon!‘‘ fiepte der Troll mit piepsiger Stimme. Zwei Gestalten, bewaffnet, mit einem Menschenkopf und einem Unterteil wie von einem Pferd, trabten vorbei.  ,,Was oder wer war das?‘‘, fragte der Bauernsohn. ,,D - D – Da - Das waren Zentauren, geschickt wurden sie von dem Herrscher des Waldes, Komma, auch ein Zentaur. Folge mir! Du musst ihn besiegen!‘, rief der Troll. ,,Das ist die erste Aufgabe, die du erfüllen musst!‘‘, sagte der Troll. Der Bauernsohn nickte, und ohne ein weiteres Wort begann er zu klettern.   Mit schmerzenden Armen hievte sich der Bauernsohn auf den Berg. In einem Adlerhorst lag ein Pfeil.  Er schnappte sich ihn, und kletterte zurück nach unten. Der Troll jubelte, und führte ihn zur nächsten Aufgabe. Der junge Bauer sah lodernde Flammen vor ihm aufblitzen. Er wusste sofort, was zu tun war und rannte durch die Flammen. Doch seine Haut wurde nicht etwa versengt, sondern blieb Heil. Das Feuer erlosch und der Troll folgte ihm. Sie kamen in einen Berg. Er sah aus wie eine Arena. Und da stand er, viele Narben im Gesicht und furchteinflößend. Der Herrscher des Waldes. In der Mitte der Arena stand eine riesige Truhe voll mit Gold. Der Zentaur sprang auf ihn zu und warf ihn gegen die Wand. Keuchend vor Schmerz rappelte sich der Bauernsohn auf. Der Zentaur zog ein Schwert aus seinem Halfter. Er holte aus, doch der junge Bauer war schneller. Er zog den Pfeil aus seiner Hose und rammte ihn den Pfeil in den Bauch. Er fiel um und rührte sich nicht mehr. Der Bauernsohn war stolz auf sich. Er rannte zurück zu seinem Vater und von nun an lebten sie in dem schönsten Schloss, das ist je gab. Und wenn er nicht gestorben ist, dann regiert er noch heute.