Überschrift_150_Psychologie

 

Liebe Eltern, liebe Schüler(innen),

 

viele Erwachsene und vielleicht auch schon Kinder denken bei dem Begriff „Psychologie" an eine rote Couch und einen merkwürdigen Therapeuten. Von diesen Klischees ist die „Ein-Frau-Fachschaft" Schulpsychologie hier am Karlsgymnasium zum Glück weit entfernt: Die Couch ist lila (ja, die gibt es wirklich!) und die

dazugehörige Schulpsychologin (im Folgenden „ich“ genannt) von ihrem Job begeistert und hoffentlich nur im positiven Sinne „merk–würdig“.

 

Lila Sofa

 

Als Schulpsychologin bin ich zunächst natürlich für die Beratung von Schülern, Eltern, Kollegen und Schulleitung zuständig; folglich wird bei mir niemand „therapiert", sondern informiert, beraten und - wenn nötig - nach gezielter Diagnostik an geeignete Stellen weitervermittelt. Mir ist es dabei besonders wichtig, jeden Ratsuchenden hinsichtlich seiner Bedürfnisse ernst zu nehmen und eine vertrauensvolle Beziehung zu meinen kleinen (und großen) Klienten herzustellen. Die Tatsache, dass ich nicht nur Schulpsychologin, sondern auch Lehrerin bin, erleichtert es mir in der Regel sehr, bestimmte (Schul-)Probleme besser verstehen zu können. Zudem bin ich für die Schüler als Ansprechpartnerin in der Schule stets verfügbar - nach dem Unterricht, auf dem Pausenhof, vor dem Lehrerzimmer. Diese Nähe zu den Schülern ist für meine Arbeit besonders wichtig. Nähere Informationen zu Beratungszeiten und -anlässen finden sie hier: Beratung

 

Wieso ist nun aber die Schulpsychologie auch als „Fach" in der Schule von Bedeutung? Ganz einfach deshalb, weil jeder Schulpsychologe in der Oberstufe auch Psychologiekurse geben oder in den anderen Klassenstufen Zusatzangebote machen kann. So werden beispielsweise in diesem Schuljahr wieder Streitschlichter ausgebildet, das Meile-Training („MEIn-LErntraining") in den 5. Klassen durchgeführt und der Rose-Kurs („Rechtschreiben-Ohne-Stress-Erlernen" für Kinder mit testdiagnostisch festgestellter LRS) angeboten. An unserer Schule ist Schulpsychologie also Teil der Schulkultur und ein wichtiger Beitrag zu einem besseren Miteinander aller Mitglieder der Schulfamilie.

 

Das heißt im Umkehrschluss: Es gibt kein Problem, das es nicht wert wäre, mit mir besprochen zu werden! Bei uns soll es nach Möglichkeit allen gut gehen - und wenn das nicht der Fall ist, dann ist es umso wichtiger, frühzeitig mit mir Kontakt aufzunehmen. Eine gemütliche lilafarbene Couch und Gummibärchen warten auf Sie und euch!

 

Martina Trischberger