Dank vieler Sponsoren und der Arbeit des P-Seminars „Interkulturelle Begegnungen“ erstrahlt der Speiseraum im Asylbewerberheim in neuem Glanze

„Es ist Glücks genug, etwas Gutes tun zu dürfen“ (Carmen Sylva)

 

Neugestaltung des Speiseraums des Asylbewerberheims

 

Dieses Motto ist für die Teilnehmer meines P-Seminars handlungsleitend. Bereits bei vielen Aktivitäten, die wir mit den Bewohnern der Asylbewerberunterkunft im Werkmeisterweg unternommen haben, konnte ich an den Reaktionen meiner Schüler erkennen, dass sie wirklich gerne Gutes tun und es ihnen nicht primär um eine Benotung ihrer Projektarbeit geht. So freuen sie sich über einen kleinen Dank der Bewohner oder bereits ein strahlendes Lächeln, wenn wir in der Unterkunft ankommen und für eine willkommene Abwechslung sorgen. Jedes Mal ist dann schnell das Eis gebrochen, vor allem wenn ein anrollender Ball zum gemeinsamen Spiel einlädt, und wir verständigen uns mit Händen und Füßen miteinander.

Nach einigen Bastel- und Backnachmittagen und einem gemeinsamen Essen kam schließlich die Idee auf, den bis dato wenig ansprechenden Speiseraum, in dem kaum Begegnungen stattfanden, weil jeder sich eher auf sein Zimmer zum Essen zurückzog, umzugestalten, um dort einen schönen Ort der Begegnung zu schaffen, zumal es der einzige im Winter beheizbare Raum außer den eigenen Zimmern ist. Diskussionen über die Art der Umgestaltung folgten und vor allem eine Schülerin bemühte sich nebenher um Sponsoren, weil Wandfarbe, neue Sitzpolster, Stoff zum Beziehen der Sitzbank, Gardinen und Dekomaterial nun einmal Geld kosten.

Dabei erwiesen sich die Firma Bachfrieder in Piding, das Bürgerbräu, die Sparkasse Berchtesgadener Land und die Volksbank als äußerst spendabel, wodurch wir alle unsere Ideen auch tatsächlich umsetzen konnten.

Neben diesen Sponsoren gebührt mein Dank aber vor allem den Teilnehmern meines P-Seminars, ohne deren Ideenreichtum, Eifer und Freude daran, etwas Gutes zu tun, dies alles nicht möglich gewesen wäre.

 

Katja Mechs