Alltag in Rom – römischer Alltag am Karlsgymnasium!

 

Wer am 26.02.2015 am Klassenzimmer der 5d vorbeigekommen ist, der dürfte seinen Augen nicht getraut haben: Ein Kaninchen, leckeres Essen und aufgeregt herumrennende Schüler in eigenartiger Kleidung – da fragt man sich, ob gerade eine Szene aus „Alice im Wunderland“ geprobt wird. „Aber nein, so ein Quatsch. Wir waren da gerade im alten Rom“, würden die Schüler der 5d sagen:

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Das Kaninchen ist ein römisches Haustier, das Essen typisch römisch – globi (Mohnknödel), patina de piris

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(Birnenauflauf), moretum (Käse-Knoblauch-Kräuter-Paste) und panis militaris (Militärbrot) – und die Klamotten sind natürlich Toga oder Tunika, je nach sozialem Status des „Mini-Römers“. Wer nun aber meint, wir hätten in der 5d nur mit Hasen gespielt oder geschlemmt, der irrt sich schwer: Vier Schulstunden lang haben die Schüler der 5d, die als erste Fremdsprache Latein gewählt haben, kleine Referate zu verschiedenen Themen vorgetragen, selbst gebastelte Modelle von wichtigen Bauwerken vorgeführt und natürlich selbst ausprobiert, wie sich das Leben im Alten Rom wohl angefühlt haben könnte. Gerade unsere Gladiatoren, die mit unterschiedlicher Ausrüstung gegeneinander antraten, gaben einen besonders realistischen Einblick in die spannende Welt der Römer. Nur gut, dass unser Weinverkäufer ausreichend mit Kräutern, Honig und Wasser gemischten Wein (mulsum) an seiner Theke angerichtet hatte, um den Durst der Gladiatoren und Zuschauer schon vor dem Kampf zu stillen. Freilich handelte es sich nicht um echten Wein, sondern um Traubensaft, also „mulsum light“.

 

Die „Generalprobe“ unseres Projektes, das am Ende des Schuljahres für Eltern und Schüler der 6. Klasse wiederholt werden soll, war also ein voller Erfolg für die jüngsten Lateiner des Karlsgymnasiums.

 

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Wir danken allen Eltern, die so toll für uns gekocht und geschneidert haben, und natürlich auch unserem neuen Maskottchen Ella (mit Schlappohren) für die tatkräftige Unterstützung bei unserem Projekt im Fach Latein. 

 

Susanne Seefried