Fräulein Brehms Tierleben Canis lupus – Der Wolf

Zwei Aufführungen im Karlsgymnasium

 

Fräulein Brehms Tierleben Canis lupus – Der Wolf

 

Die Schüler/innen der Klassen 5 und 6 des Karlsgymnasiums, die sich so sehr um die Haus- und Straßensammlung zugunsten des Bund Naturschutz bemüht hatten, wurden in der vergangenen Woche mit einem ganz besonderen Theaterstück belohnt.

 

Die Orts- und Kreisgruppe des BN holte das wissenschaftliche Stück „Fräulein Brehms Tierleben Canis lupus – Der Wolf“ auf die Bühne des Karlsgymnasiums. In gut 60 spannenden Minuten gab Fräulein Brehms Tierleben Einblick in die Welt des zu Unrecht gefürchteten Wolfes, dessen Einschätzung mehr von Legenden gespeist wird als von wirklichen Fakten. Fräulein Brehms Tierleben poliert – stets wissenschaftlich fundiert natürlich –  das Image vom grauen Beutegreifer auf Hochglanz und erzählt über das tierische Leben unseres Nachbarn, der sich in unseren Landen ein neues Zuhause gesucht hat. Ihre theatralischen Mittel reichen vom imposanten Wolfsschädel bis hin zu den neuesten Verbreitungsdaten der Wölfe.

 

Das sinnliche Bühnenabenteuer verknüpft handfeste Wissenschaft, praktische Feldforschung und tiefe Einblicke in tierische Zusammenhänge zu einem theatralischen Ganzen und weckt Neugierde für die wilde Tierwelt Europas.
 

Fräulein Brehms Tierleben Canis lupus – Der Wolf

 

Barbara Geiger, Autorin und Regisseurin des 60-minütigen Stückes, hat hierfür in enger Kooperation mit der Fachwelt Erstaunliches und Wissenswertes zusammengetragen. Die Schauspielerin Lydia Starkulla als reizende Protagonistin Fräulein Brehm verstand es exzellent, tierische Einblicke der besonderen Art zu ermöglichen.

 

 

 

 

Dafür gab es zum Ende der Vorstellungen jeweils großen Applaus und viele Kinder schrieben ins Gästebuch, dass sie gerne auch in Zukunft mehr über den „Wolfsjunggesellen Alan“ erfahren würden. Dessen Spur hatte sich nach vielen Monaten und einer langen Wanderung über 1.500 km von der Lausitz quer durch Polen im Grenzgebiet zwischen Litauen und Weißrußland leider verloren.

 

Ute Billmeier (BN)