Studienfahrten mit der Q12: ROM im Oktober 2016

Rom 2016

Vor dem Colosseum

 

Für viele Beteiligte gelten die Studienfahrten des Abiturjahrgangs, die am Karlsgymnasium Bad Reichenhall bis in die 70er, teilweise 60er Jahre zurückreichen, immer noch als Flaggschiff unter den zahlreichen Reiseaktivitäten unserer Schule. Der Radius der Reiseziele hat sich über die Jahrzehnte erweitert: Waren Rom und Paris – die klassische Stadt des gymnasialen Bildungsbegriffs einerseits (Rom), die Hauptstadt unseres Nachbarn Frankreich (Paris) andererseits, mit dem Deutschland viel Grund zur Aussöhnung hatte – über lange Jahre hinweg feste Größen, so kamen im Laufe der Zeit immer mehr Ziele hinzu, wo die künftigen Abiturienten europäische Vielfalt als Gemeinschaftserlebnis erfahren konnten: London, Barcelona, Dublin, Stockholm, Sevilla, Sorrent und Neapel, Malta, die Peloponnes mit Athen, Prag. Nächstes Jahr werden Amsterdam und Lissabon dazu kommen. –

Rom, die Urbs, das Caput Mundi, das Zentrum der Antike und des Weltkatholizismus, die Hauptstadt Italiens und Kunstmetropole mit einem unerschöpflichen Schatz an kulturellem Reichtum und erzählenswerten exemplarischen Geschichten, hat sich als Reiseziel behauptet über die Jahrzehnte.

Eine stets interessierte, touristisch hochmotivierte Gruppe von 16 Schülerinnen und Schülern hatte sich Ende Oktober 2016 aufgemacht, sich der überwältigenden Fülle einer fast 3000jährigen Stadt zu stellen, die sich in noch spätsommerlichem Glanz präsentierte.

Vielleicht ist Rom tatsächlich der ewige Jungbrunnen und Energiespender, von dem Michelangelo, Bernini, Mozart oder Goethe so viel für ihre Kunst profitierten: Ermüdungserscheinungen kannten die Karlsgymnasiastinnen und Karlsgymnasiasten nicht; selbst nach einem variantenreichen Besichtigungstag blieben Zeit und Lust auf noch eine Kirche, noch eine Geschichte, die uns die Steine erzählen, aber auch auf ein Bad im Meer bei Ostia, eine Shopping-Tour auf dem Corso oder einen Friseurbesuch in Tivoli, nach dem man sich getrost ins Nachtleben von Trastevere begeben konnte. –

Ein „bravo“ auf so eine tolle Truppe, auf das stets wache Interesse (und das heißt ja „Anteilnahme“) und die Wissbegier, vor allem aber auf die menschliche Verbindlichkeit und die gute Laune während der gesamten Woche. Eine Truppe, die offen war für Goethes Sicht von Rom:

 

Und spricht in jener ersten Stadt der Welt

Nicht jeder Stein, nicht jeder Platz zu uns?

Wie viele tausend stumme Lehrer winken

In ernster Majestät uns freundlich an!

 

Rom 2016

 

Quartett

 

 

 

 

 

 

 

 

Rom 2016

 

Endpunkt der Spanischen Treppe: Trinità dei Monti

 

 

 

 

 

 

 

 

Rom 2016

 

In der Villa d′Este in Tivoli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Helmut Russegger

 

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